Tag Archiv für lacie

Neues „Web“-Projekt

Nachdem ich momentan anscheinend zu viel Freizeit habe, begab ich mich vor knapp vier Wochen an ein neues Projekt: Der Garantiefall mit meinem NAS hatte mir wiedereinmal gezeigt, dass ich kein wirklicher Freund dieser „All-In-One“-Lösungen bin. Wenn mal etwas defekt ist, so steht man da, wie der Ochs vorm Berg. Im schlimmsten Falle sind alle Daten weg und das trotz Sicherung durch ein Raid 6 und absolut intakten Festplatten.

Da ich gerne selbst Herr der Dinge bin, wollte ich mir schon seit langem mein eigenes NAS zusammenbauen. Mit dem SST-DS380 hat Silverstone nun auch ein passendes Gehäuse für ein kleines Home-NAS herausgebracht. Bis zu 8x 3,5″ Festplatten plus 4×2,5″. Entsprechendes mITX-Board, CPU, RAM, etc.pp. und fertig ist das „Super“-NAS (nämlich eher ein kleiner Server mit richtig Power dahinter, statt eines vor sich hinächzenden kleines NAS) für schmales Geld. Linux drauf, mdadm installieren und schon kann der Spaß losgehen.

Aber irgendetwas vermisse ich dann doch. In der Zeit mit dem kleinen LaCie 5big habe ich die Bedienoberfläche doch ein wenig lieb gewonnen. In vielen Dingen bietet diese viel mehr Konfigurationsmöglichkeiten, als ich sie benötige und haben will. Aber die Bedienung ist intuitiv und sehr einfach. Und immer für eine neue Samba-/SFTP-Freigabe eine SSH-Verbindung zum NAS aufbauen, per Kommandozeile die Befehle eingeben, alle Benutzer per Hand eingeben usw.? Ich will dafür ein Webfrontend! Natürlich gibt solche Lösungen bereits. Nicht nur diese, gleich das komplette Betriebssystem (FreeNas), allerdings ist das doch weit darüber hinaus, was ich will: Weiterlesen

Secure Passwords?

In letzter Zeit lese ich wieder vermehrt Blog-Beiträge/Tweets/etc. zu sicheren Passwörtern und gerne wird dort über den xkcd Comic „hergezogen“ (wie meist ja gut nachzulesen aber auch zu Recht ;-).

Ich stimme den Beiträgen eigentlich immer zu:

  • Mindestlänge von 12 Zeichen (imho: je mehr desto besser, selbst verwende ich wenn möglich mindestens 18-22 Zeichen)
  • es sollten keine persönlichen Daten enthalten sein
  • Keine Wörter aus einem Wörterbuch
  • Auch nicht, wenn diese abgewandelt sind (s. Liste bei schneier.com)
  • Jeder Dienst sein eigenes Passwort

Eine nette Idee, welche ich früher immer angewandt habe, war die Abkürzung eines Satzes/Absatzes, sodass man inklusive Satzzeichen, Austauschen von Buchstaben mit Zahlen und gezielter Groß-/Kleinschreibung auf mindestens 12 Zeichen kommt. Ein Beispiel auf die Schnelle:

Dies ist das Wichtigstes aller wichtigen Passwörter, welche es auf der ganzen Welt überhaupt nur geben kann. Glaubt mir! = DidWawp,w3AdGWu3ngk.Gm!

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Und nun reiht sich auch HermesDE in die Servicewüste ein

Ich weiß nicht, vielleicht liegt es ja an mir. Vielleicht habe ich ein schlechtes Karma? Oder ist es doch einfach nur Pech und es kommt zufällig alles auf einmal zusammen?

Leider ist mein NAS von LaCie defekt und musste daher eingeschickt werden. Der Support von LaCie war absolut nett, zuvorkommend und sehr schnell. Dass ich das NAS auf eigene Kosten einschicken musste, war bei dem Kaufpreis (knapp 1200,- € vor zwei Jahren) zwar noch zu verkraften, aber gerade deswegen auch irgendwie ärgerlich. Sei es drum, wenn es nicht anders geht. Als Option gab LaCie mir dann:

  • eine „normale“ Reparatur (Versand nach Deutschland) bei der alles ca. 14 Tage dauert (ohne Garantie, aber man ist bemüht) oder
  • doch eine Express-Reparatur (Versand nach Frankreich) bei der das Gerät innerhalb von 7 Tagen repariert und wieder zurückgeschickt wird. Falls es doch länger dauert, wird man mit einem Gutschein entschädigt.

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Defektes NAS :-(

Tja nu, was soll man sagen. Das hat man nun davon, wenn man ein Komplett-System (vor allem inklusive Festplatten) kauft, bei dem man nicht wirklich viel selbst machen kann. Es ist zwar auf der einen Seite angenehm, einmal nichts konfigurieren zu müssen, nichts selbst zu machen und alles ist fertig. Aber was ist nun, wenn die Hardware kaputt geht? Man hat zwar Glück und noch Garantie auf dem Gerät, aber natürlich sind die Daten nicht damit abgedeckt. Das System wurde explizit mit einem Raid 6 eingerichtet, um bei den 5 kleinen Festplatten die besten Datensicherheit zu gewährleisten und nun muss die gesamte Hardware inklusive der Festplatten eingeschickt werden. Diese sind zwar nicht defekt, aber das Gerät wurde ja genau so verkauft. Und die Daten? Meine Daten? Klar ist das Wichtigste noch einmal einfach auf einer externen Festplatte gespeichert, aber natürlich nicht alles, denn zwei NAS-Systeme von LaCie (ich habe eine kleine 5big Network 2, 10 TB) wären dann doch etwas teuer gewesen…
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Asus UX31A Win7-Neuinstallation

Alle die eine Anleitung suchen direkt ans Ende springen, hab mich zuerst ein wenig ausgelassen 😉

Gnartz, wieso habe ich das überhaupt gemacht? Ach ja, weil ich ein sauberes System ohne Extra-Software haben wollte, welches außerdem die Professional-Version und nicht die Home Premium von Windows 7 ist, damit die Laufwerke des Lacie-NAS z.B. auch syncronisiert werden… Ja, aber warum nochmal? Das ganze hat sich dann doch schwieriger als erwartet herausgestellt. Das Ultrabook hat nur USB 3.0… Win 7 von USB-Stick oder Laufwerk? Haha… Fehlanzeige, da keine USB 3.0 Treiber mit dabei an Board sind, was mir ein kleiner Forenbeitrag verraten hat. Weiterlesen