Auch Niederlagen müssen einmal sein :-)

Heute war im StuPa (Studierenden-Parlament) die Wahl für die studentischen Mitglieder im Verwaltungsrat des Studierendenwerk Mainz. Da ich ja aus dem Wohnheim ausgezogen bin, konnte ich mich nicht mehr von der WoPa (Wohnheims-Parlament aller Wohnheime des Studierendenwerks Mainz) als Kandidat aufstellen, bzw. wählen lassen. Also wollte ich es einmal im StuPa versuchen. Was hatte ich schon zu verlieren, außer, dass mir der Ausgang irgendwie vorher bereits klar war. Es wirkte alles wie eine Art abgekartetes Spiel. Natürlich war es ja insofern wirklich so, da sich ein paar Leute (welche sich auch aufgestellt haben) vorher untereinander unterhalten haben und aus verschiedenen Parteien stammen. Danach dann schön in den Liste gemixt, sodass jede Partei die Liste mit ihren Leuten wählt. Erstaunlich aber, dass nach einer lange Diskussion am Anfang dann doch grade derjenige (statt meiner am Ende) in den Verwaltungsrat gewählt wird, bei dem alle gesagt haben, dass er zu viele Aufgaben habe. Böse Zungen würden hier behaupten, dass er zwar vielen Ressorts inne hat, diesen aber nicht mit dem eigentlich gewünschten Eifer nachgehe… Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich auch entweder nur diese Sorte gesehen habe, sei es nun aus Absicht, oder aus Unwissenheit, dass sie sich zu viel vorgenommen haben.

Umso mehr erstaunte es mich, dass ich den ersten Wahlgang sogar doch sehr knapp verloren habe mit grade einmal zwei Stimmen. Ha, so knapp war es doch nicht, da es eine Abstimmung 17:5 war… Danke Hare-Niemeyer-Verfahren, bei der Wahl, hätte mir die Hälfte der Stimmen der Gegner gereicht. So knapp und doch verfehlt. Dafür dass mich aber niemand kannte (außer den Gegner, die genauso wenig wie meiner selbst mitwählen dürften) aber die anderen jeder, ist das Ergebnis wirklich mehr als gut, finde ich 🙂

Und was lernt man daraus? Auch verlieren muss man einmal können. Und wenn man danach doch noch etwas positives darin sieht/daraus zieht, kann es ja nur gut gewesen sein, dass man verloren hat. Der einzig leidtragende am Ende ist wohl das Studierendenwerk, da sicher keiner der anderen so engagiert gewesen wäre wie ich selbst. Auch dies hat schon die Erfahrung und die Zusammenarbeit mit ihnen gezeigt. Hier will man/frau Politik spielen und verliert das wesentliche aus dem Auge.

Mit dieser Erkenntnis sage ich heute gute Nacht und schreibe sicher morgen wieder 😉

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